Sonntag, 29 März 2015 19:06

 

Über den Nordhof gelangen die Schülerinnen und Schüler auf das Schulgelände und zu ihren Unterrichtsräumen. Er liegt zwischen dem Altbau (rechts im Bild) und dem Neubau (links im Bild). Vorwiegend nutzen jüngere Schülerinnen und Schüler diesen Bereich, da sie ihre Unterrichtsräume im Neubau haben.

Vorher: Das Hofpflaster ist an vielen Stellen kaputt und birgt dadurch viele Stolperfallen. Die Randbereiche sind zwar begrünt, aber mit Dornengestrüpp durchwachsen. Es gibt keinerlei Sitzg- oder Spielgelegenheiten.

Ziel: Die Pflasterfläche soll aufgebrochen werden, die Randbereiche mit Blumenbeeten ausgestaltet sein, ein Haptikpfad (Felsenmeer) soll zum Spielen, Springen und Sitzen einladen. Das Grüne Labyrinth soll zum Verstecken-, Spiel und als Rückzugsraum dienen. Viele Sitzgelegenheiten sollen zur Unterstützung der Entspannung und Kommunikation dienen. Tischtennisplatten sollen zur sportlichen Betätigung auffordern und Fahrradständer die Möglichkeit schaffen, dass viele Schülerinnen und Schüler ihr Fahrrad sicher abschließen können. 

 

Der Nordhof 2012 vor der Sanierung und Umgestaltung

Abbildung 01 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Abbildung 02 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Blick auf den Nordhof am Ende der letzten Bauphase 2014

Im Vordergrund ein Staudenbeet, das gerade zum Schutz der Pflanzen eine Umzäunung erhält, im Hintergrund links und unter wunderschönen Platanen das neu gepflanzte Grüne Labyrinth und rechts das Felsenmeer als Haptikpflaster.

Das Felsenmeer

Abbildung 03 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Vorher: Ein unbefestigter Erdhügel verwandelte sich regelmäßig bei schlechtem Wetter zu einem Matsch- und Drecksberg. Die Erde verteilte sich auf dem Hof und wurde in die Gebäude getragen. 

Abbildung 04 (Foto: Fuchs-Tokic)

Der Matschberg wurde aufgeschüttet und in der Grundfläche erweitert. Zur Einfassung und Stabilisierung wurden die Randsteine einbetoniert. Große Findlinge markieren besondere Punkte. Die anderen Steine wurden nur aufgelegt.

Abbildung 05 (Foto: Fuchs-Tokic)

Das fertige Felsenmeer. Zwischen den Steinen schlängeln sich Wege, die mit Rindenmulch ausgelegt sind. Eine gewollte wilde Vegetation gibt dem Boden Halt und verleiht dem Areal eine natürliche Atmosphäre. Im Hintergrund sieht man das von Schülerinnen und Schülern gebaute Insektenhotel mit neu gepflanzten Fliederbüschen. Der neue Zaun zum Nachbargrundstück ist mit Climatis, Rosen und Lavendel verschönert. 

Das Grüne Labyrinth

Abbildung 06 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Vorher: Blick auf den späteren Bereich des Grünen Labyrinths und einem Teilbereich des Felsenmeers (siehe Markierung). Dadurch verringert sich die gepflasterte Fläche und der Eingangsbereich am Schultor kann einladend gestaltet werden. Die Mülltonnen (siehe Pfeil) sollen aus gut erhaltenem Restholz alter Sitzbänke einen neuen Verschlag erhalten.

Abbildung 07 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Übergang vom Felsenmeer zum Grünen Labyrith. Die Rosmarinweiden sind noch sehr klein, sollen aber ca. 3m hoch werden. Zum Schutz bleiben sie noch eingezäunt. Im Hintergrund der neue Mülltonnenverschlag, der später von den Weiden eingewachsen sein soll.

Abbildung 08 (Foto: herrchen-schmitt.de / Fuchs-Tokic)

Im Felsenmeer erhält der Baum wieder Luft zum Atmen. Die Steine laden zum Sitzen im Schatten ein.

Abbildung 09 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Das von den Schülerinnen und Schülern gebaute Insektenhotel dient nicht nur den Tieren, sondern auch als Abgrenzung zum benachbarten Grundstück. Die großen Findlinge davor bieten für den Unterricht im Freien oder zum Beobachten der Tiere genug Sitzmöglichkeiten.

Die Staudenbeete

Abbildung 10 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Vorher 2013: An den Randbereichen des Schulhofs gab es mehrere Beeteinfassungen aus alten Betonsteinen. Die Beete waren seit Jahren nicht mehr gepflegt worden.

Abbildung 11 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Die Beete wurden ausgehoben, mit Mineralgemisch aufgefüllt und zum Teil mit Holz verschalt. So entstanden gleichzeitig viele neue Sitzgelegenheiten.

Abbildung 12 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Die Holzverschalungen dienen nicht nur zur Verschönerung, sondern auch als Sitzgelegenheiten..

Abbildung 13 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Bei den Stauden (frisch gepflanzt) handelt es sich um eine pflegeleichte Präriestaudenmischung, die schön bunt blüht. Der Schotter sorgt für den richtigen Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt. Die Stauden müssen so nicht oder nur sehr selten gegossen werden.

Die Wellenbänke

Abbildung 14 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Die Kinder in Klassenräumen mit bodentiefen Fenstern wurden ständig durch die Geschehnisse auf dem Schulhof abgelenkt. Eine dem Gebäude abgewandte Sitzecke soll entstehen. 

Abbildung 15 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Selbst entwickelte Wellenbänke laden zum Sitzen und Entspannen ein. Die Hainbuchenhecke dient als Sichtschutz zu den Klassenräumen. Zwei Wellenbänke fehlen noch. Auch auf der Terrasse finden wir inzwischen zwei solcher Bänke.

Der Schulgarten

Abbildung 16 (Foto: herrchen-schmitt.de)

Hinter dem Neubau auf dem Nordhof befand sich ein ungenutzter und verwilderter Gartenstreifen. Im Biologieunterricht wurde schon das erste Gemüse im neu angelegten Schulgarten angepflanzt. Aus den Zucchini, Kürbissen und anderen regionalen Gemüsesorten wurde dann zusammen gesund gekocht.

 

 

Gelesen 2096 mal Letzte Änderung am Dienstag, 12 April 2016 10:02

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